Willkommen beim Hallenbad Nörten-Hardenberg
Willkommen beim Hallenbad Nörten-Hardenberg

Genossenschaft

S A T Z U N G

der


Hallenbad Nörten-Hardenberg eG

Inhaltsverzeichnis

 

I. Firma, Sitz, Zweck und Gegenstand des Unternehmens.

§ 1 Firma und Sitz.

§ 2 Zweck und Gegenstand

 

II. MITGLIEDSCHAFT

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft.

§ 5 Kündigung

§ 6 Übertragung des Geschäftsguthabens

§ 7 Ausscheiden durch Tod

§ 8 Auflösung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft

§ 9 Ausschluss

§ 10 Auseinandersetzung

§ 11 Rechte der Mitglieder

§ 12 Pflichten der Mitglieder

 

III. ORGANE DER GENOSSENSCHAFT

§ 13 Die Organe der Genossenschaft

 

A. Der Vorstand.

§ 14 Leitung der Genossenschaft

§ 15 Vertretung

§ 16 Aufgaben und Pflichten des Vorstandes

§ 17 Berichterstattung gegenüber dem Aufsichtsrat

§ 18 Zusammensetzung und Dienstverhältnis

§ 19 Willensbildung

§ 20 Teilnahme an Sitzungen des Aufsichtsrats

§ 20 a Gewährung von Krediten................................................................................................. 21

B. Der Aufsichtsrat................................................................................................................... 11

§ 21 Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrats.......................................................................... 11

§ 22 Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat....................................................... 12

§ 23 Zusammensetzung und Wahl des Aufsichtsrats................................................................... 13

§ 24 Konstituierung, Beschlussfassung...................................................................................... 14

 

C. Die Generalversammlung...................................................................................................... 15

§ 25 Ausübung der Mitgliedsrechte............................................................................................ 15

§ 26 Frist und Tagungsort......................................................................................................... 15

§ 27 Einberufung und Tagesordnung......................................................................................... 16

§ 28 Versammlungsleitung........................................................................................................ 16

§ 29 Gegenstände der Beschlussfassung.................................................................................. 16

§ 30 Mehrheitserfordernisse...................................................................................................... 17

§ 31 Entlastung........................................................................................................................ 18

§ 32 Abstimmungen und Wahlen................................................................................................ 18

§ 33 Auskunftsrecht.................................................................................................................. 19

§ 34 Versammlungsniederschrift................................................................................................ 20

§ 35 Teilnahme des Verbandes.................................................................................................. 20

 

IV. EIGENKAPITAL ............................................................................................................... 20

§ 36 Geschäftsanteil und Geschäftsguthaben............................................................................. 20

§ 37 Gesetzliche Rücklage........................................................................................................ 21

§ 37 a Nachschusspflicht.......................................................................................................... 21

 

V. RECHNUNGSWESEN....................................................................................................... 21

§ 38 Geschäftsjahr.................................................................................................................... 21

§ 39 Jahresabschluss und Lagebericht....................................................................................... 21

§ 40 Genossenschaftliche Rückvergütung.................................................................................. 22

§ 41 Verwendung des Jahresüberschusses................................................................................ 22

§ 42 Deckung eines Jahresfehlbetrages..................................................................................... 23

 

VI. LIQUIDATION.................................................................................................................... 23

§ 43......................................................................................................................................... 23

 

VII. BEKANNTMACHUNGEN................................................................................................ 23

§ 44......................................................................................................................................... 23

 

VIII. GERICHTSSTAND.......................................................................................................... 24

§ 45......................................................................................................................................... 24

 

IX. MITGLIEDSCHAFTEN...................................................................................................... 24

§ 46......................................................................................................................................... 24

 

I. FIRMA, SITZ, ZWECK UND GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS
§ 1

Firma und Sitz

1. Die Firma der Genossenschaft lautet:

”Hallenbad Nörten-Hardenberg eG”.

2. Die Genossenschaft hat ihren Sitz in 37176 Nörten-Hardenberg.


§ 2
Zweck und Gegenstand


1. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Ge-schäftsbetriebes.
2. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb des Hallenbades Nörten-Hardenberg, insbesondere der Bade- und Saunabetrieb, Angebote in Wellness und Gesundheit sowie die Durchführung von Instandhaltungs-, Umbau- und Sanierungsarbeiten; die Erzeugung und der Verkauf von Strom bzw. Energie; die Erstellung und der Betrieb eines Wohnmo-bilstellplatzes.
3. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen.
II. MITGLIEDSCHAFT


§ 3
Erwerb der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft können erwerben:
(a) natürliche Personen,
(b) Personengesellschaften und
(c) juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts,
2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch:
(a) eine von dem Beitretenden zu unterzeichnende unbedingte Beitrittserklärung, die den Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes entspricht und
(b) durch Beschluss des Vorstandes.
3. Das Mitglied ist unverzüglich in die Mitgliederliste gem. § 16 Abs. 2 Buchst. e einzutragen und hiervon unverzüglich zu benachrichtigen.


§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft endet durch
(a) Kündigung (§ 5)
(b) Übertragung des Geschäftsguthabens (§ 6)
(c) Tod (§ 7)
(d) Auflösung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft (§ 8)
(e) Ausschluss (§ 9).


§ 5
Kündigung


1. Jedes Mitglied kann seine Mitgliedschaft zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Ein-haltung einer Frist von 6 Monaten schriftlich kündigen. Die Mitgliedschaft kann erstmalig zum 31.12.2007 gekündigt werden.
2. Soweit ein Mitglied mit mehreren Geschäftsanteilen beteiligt ist, ohne hierzu durch die Satzung oder eine Vereinbarung mit der Genossenschaft verpflichtet zu sein, kann es schriftlich einen oder mehrere Geschäftsanteile seiner zusätzlichen Beteiligung zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten kündigen.


§ 6
Übertragung des Geschäftsguthabens


1. Ein Mitglied kann jederzeit, auch im Laufe des Geschäftsjahres, sein Geschäftsguthaben durch schriftlichen Vertrag auf einen anderen übertragen und hierdurch aus der Genos-senschaft ohne Auseinandersetzung ausscheiden, sofern der Erwerber bereits Mitglied ist oder Mitglied wird.
2. Die Übertragung des Geschäftsguthabens bedarf der Zustimmung des Vorstands.


§ 7
Ausscheiden durch Tod


Mit dem Tod scheidet ein Mitglied aus; seine Mitgliedschaft geht auf den Erben über. Die Mitgliedschaft des Erben endet am Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall einge-treten ist (§ 77 Abs. 1 des Genossenschaftsgesetzes).


§ 8
Auflösung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft

Wird eine juristische Person oder eine Personengesellschaft aufgelöst oder erlischt sie, so endet die Mitgliedschaft mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem die Auflösung oder das Erlöschen wirksam geworden ist. Im Falle der Gesamtrechtsnachfolge wird die Mitglied-schaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres durch den Gesamtrechtsnachfolger fortgesetzt.


§ 9
Ausschluss


1. Ein Mitglied kann aus der Genossenschaft zum Schluss eines Geschäftsjahres ausge-schlossen werden aus den im Gesetz (§ 68 des Genossenschaftsgesetzes) genannten Gründen oder wenn
(a) es trotz schriftlicher Aufforderung unter Androhung des Ausschlusses den satzungs-mäßigen oder sonstigen der Genossenschaft gegenüber bestehenden Verpflichtungen nicht nachkommt,
(b) es durch Nichterfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber der Genossenschaft diese schädigt oder geschädigt hat oder wegen Nichterfüllung einer Verbindlichkeit gericht-liche Maßnahmen notwendig sind,
(c) es zahlungsunfähig geworden oder überschuldet ist oder über das Vermögen das In-solvenzverfahren eröffnet worden ist,
(d) es seinen Sitz oder Wohnsitz verlegt oder sein dauernder Aufenthaltsort unbekannt ist,
(e) die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Genossenschaft nicht vorhanden waren oder nicht mehr vorhanden sind,
(f) sich sein Verhalten mit den Belangen der Genossenschaft nicht vereinbaren lässt.
2. Für den Ausschluss ist der Vorstand zuständig. Mitglieder des Vorstands oder des Auf-sichtsrats können jedoch nur durch Beschluss der Generalversammlung ausgeschlossen werden.
3. Vor der Beschlussfassung ist dem Auszuschließenden Gelegenheit zu geben, sich zu dem beabsichtigten Ausschluss zu äußern. Hierbei sind ihm die wesentlichen Tatsachen, auf denen der Ausschluss beruhen soll, sowie der gesetzliche oder satzungsmäßige Ausschließungsgrund mitzuteilen.
4. Der Beschluss, durch den das Mitglied ausgeschlossen wird, hat die Tatsachen, auf de-nen der Ausschluss beruht, sowie den gesetzlichen oder satzungsmäßigen Ausschlie-ßungsgrund anzugeben.
5. Der Beschluss ist dem Ausgeschlossenen von dem Vorstand unverzüglich durch einge-schriebenen Brief mitzuteilen. Von der Absendung des Briefes an kann das Mitglied nicht mehr an der Generalversammlung teilnehmen und nicht Mitglied des Vorstands oder des Aufsichtsrats sein.
6. Der Ausgeschlossene kann, wenn nicht die Generalversammlung den Ausschluss be-schlossen hat, innerhalb eines Monats seit der Absendung des Briefes Beschwerde beim Aufsichtsrat einlegen. Die Beschwerdeentscheidung des Aufsichtsrats ist genossen-schaftsintern endgültig.
7. Es bleibt dem Ausgeschlossenen unbenommen, gegen den Ausschluss den ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten. Der ordentliche Rechtsweg ist jedoch ausgeschlossen, wenn das Mitglied von der Beschwerdemöglichkeit gemäß Abs. 6 keinen Gebrauch gemacht hat.


§ 10
Auseinandersetzung


1. Für die Auseinandersetzung zwischen dem ausgeschiedenen Mitglied und der Genos-senschaft ist der festgestellte Jahresabschluss maßgebend; Verlustvorträge sind nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile zu berücksichtigen. Im Fall der Übertragung des Geschäftsguthabens (§ 6) findet eine Auseinandersetzung nicht statt.
2. Das ausgeschiedene Mitglied hat Anspruch auf Auszahlung des Auseinander-setzungsguthabens binnen einer Frist von zwölf Monaten nach seinem Ausscheiden. Darüber hinaus hat es keine Ansprüche auf das Vermögen der Genossenschaft. Die Genossenschaft ist berechtigt, bei der Auseinandersetzung die ihr gegen das ausge-schiedene Mitglied zustehenden fälligen Forderungen gegen das Auseinander-setzungsguthaben aufzurechnen.
3. Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Auseinandersetzung nach Kündigung einzelner Geschäftsanteile.


§ 11
Rechte der Mitglieder


Jedes Mitglied hat das Recht, nach Maßgabe des Genossenschaftsgesetzes und der Satzung an der Gestaltung der Genossenschaft mitzuwirken. Es hat insbesondere das Recht,
(a) an der Generalversammlung und an ihren Beratungen, Abstimmungen und Wahlen teil-zunehmen,
(b) in der Generalversammlung Auskünfte über Angelegenheiten der Genossenschaft zu verlangen (§ 33),
(c) Anträge für die Tagesordnung der Generalversammlung einzureichen; hierzu bedarf es der Unterschrift mindestens des zehnten Teils der Mitglieder,
(d) bei Anträgen auf Berufung außerordentlicher Generalversammlungen mitzuwirken; zu solchen Anträgen bedarf es der Unterschrift mindestens des zehnten Teils der Mitglieder,
(e) nach Maßgabe der einschlägigen Bestimmungen und Beschlüsse am Jahresgewinn und an sonstigen Ausschüttungen teilzunehmen,
(f) rechtzeitig vor Feststellung des Jahresabschlusses durch die Generalversammlung auf seine Kosten eine Abschrift des Jahresabschlusses, des Lageberichts (soweit gesetzlich erforderlich) und des Berichts des Aufsichtsrats zu verlangen,
(g) die Niederschrift über die Generalversammlung einzusehen,
(h) die Mitgliederliste einzusehen.


§ 12
Pflichten der Mitglieder


Jedes Mitglied hat die Pflicht, das Interesse der Genossenschaft zu wahren. Es hat insbe-sondere
(a) den Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes und der Satzung sowie den Be-schlüssen der Generalversammlung nachzukommen,
(b) die Einzahlungen auf den Geschäftsanteil oder auf weitere Geschäftsanteile zu leisten,
(c) Geschäftsanteile nach Maßgabe des § 36 Abs. 3 zu übernehmen,
(d) der Genossenschaft jede Änderung seiner Anschrift, Änderungen der Rechtsform sowie der Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse unverzüglich mitzuteilen,
(e) Angebotsunterlagen, Preise und Konditionen, Rundschreiben und sonstige Informationen der Genossenschaft gegenüber Außenstehenden vertraulich zu behandeln,
(f) die geltenden allgemeinen Geschäfts-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen der Ge-nossenschaft einzuhalten.


III. ORGANE DER GENOSSENSCHAFT
§ 13
Die Organe der Genossenschaft


Die Organe der Genossenschaft sind:
a Der Vorstand
b Der Aufsichtsrat
c Die Generalversammlung

A. Der Vorstand
§ 14
Leitung der Genossenschaft


1. Der Vorstand leitet die Genossenschaft in eigener Verantwortung.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte der Genossenschaft gemäß den Vorschriften der Ge-setze, insbesondere des Genossenschaftsgesetzes, der Satzung und der gemäß § 16 Absatz 2 Buchstabe (b) zu erlassenden Geschäftsordnung für den Vorstand.
3. Der Vorstand vertritt die Genossenschaft gerichtlich und außergerichtlich nach Maßgabe des § 15.


§ 15
Vertretung


Zwei Vorstandsmitglieder können rechtsverbindlich für die Genossenschaft zeichnen und Erklärungen abgeben (gesetzliche Vertretung).


§ 16
Aufgaben und Pflichten des Vorstandes


1. Die Vorstandsmitglieder haben bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einer Genossenschaft anzuwenden. Über vertrauliche Angaben und Geheimnisse, namentlich Betriebs- und Geschäfts¬geheimnisse, die ihnen durch die Tätigkeit im Vorstand bekannt geworden sind, haben sie Stillschweigen zu bewahren.
2. Der Vorstand ist insbesondere verpflichtet,
(a) die Geschäfte der Genossenschaft entsprechend genossenschaftlicher Zielsetzung ordnungsgemäß zu führen und sicherzustellen, dass Lieferungen und Leistungen ordnungsgemäß erbracht und die Mitglieder sachgemäß betreut werden,
(b) eine Geschäftsordnung nach Anhörung des Aufsichtsrats aufzustellen, die der ein-stimmigen Beschlussfassung im Vorstand bedarf und von allen Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist,
(c) die für einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb notwendigen personellen, sachli-chen und organisatorischen Maßnahmen rechtzeitig zu planen und durchzuführen,
(d) für ein ordnungsmäßiges, der Rechnungslegung sowie Planung und Steuerung dien-liches Rechnungswesen zu sorgen,
(e) über die Zulassung des Mitgliedschaftserwerbs zu entscheiden sowie die Mitglieder-liste nach Maßgabe des Genossenschaftsgesetzes zu führen,
(f) ordnungsgemäße Inventuren vorzunehmen und ein Inventarverzeichnis zum Ende des Geschäftsjahres aufzustellen und unverzüglich dem Aufsichtsrat vorzulegen,
(g) spätestens innerhalb von fünf Monaten nach Ende des Geschäftsjahres den Jahres-abschluss und Lagebericht (soweit gesetzlich erforderlich) aufzustellen und unver-züglich dem Aufsichtsrat und mit dessen Bericht der Generalversammlung zur Fest-stellung vorzulegen,
(h) dem gesetzlichen Prüfungsverband Einberufung, Termin, Tagesordnung und Anträge für die Generalversammlung rechtzeitig anzuzeigen,
(i) im Prüfungsbericht festgehaltene Mängel abzustellen und dem Prüfungsverband darüber zu berichten.


§ 17
Berichterstattung gegenüber dem Aufsichtsrat


Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat mindestens vierteljährlich, auf Verlangen oder bei wichti-gem Anlass unverzüglich über die geschäftliche Entwicklung der Genossenschaft, die Ein-haltung der genossenschaftlichen Grundsätze und die Unternehmensplanung, insbesondere über den Investitions- und Kreditbedarf, zu unterrichten.


§ 18
Zusammensetzung und Dienstverhältnis


1. Der Vorstand besteht aus mindestens fünf, nicht hauptamtlich tätigen, Mitgliedern. Diese sollen selbständige, aktiv tätige Mitglieder sein.
2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Generalversammlung gewählt.
3. Die Amtsdauer der nicht hauptamtlichen Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Wie-derwahl ist zulässig.
4. Die Generalversammlung kann jederzeit ein Vorstandsmitglied seines Amtes entheben.
5. Der Aufsichtsrat ist befugt, nach seinem Ermessen Mitglieder des Vorstands vorläufig bis zur Entscheidung der ohne Verzug zu berufenden Generalversammlung von ihren Ge-schäften zu entheben und we¬gen einstweiliger Fortführung derselben das Erforderliche zu veranlassen.
6. Scheiden aus dem Vorstand Mitglieder aus, so dürfen sie nicht vor erteilter Entlastung in den Aufsichtsrat gewählt werden.
7. Die Vorstandsmitglieder dürfen ihr Amt vor Ablauf der Amtsdauer nur nach rechtzeitiger Ankündigung und nicht zur Unzeit niederlegen, so dass ein Vertreter bestellt werden kann; es sei denn, dass ein wichtiger Grund für die Amtsniederlegung gegeben ist.


§ 19
Willensbildung


1. Die Entscheidungen des Vorstands bedürfen grundsätzlich der Beschlussfassung. Vor-standssitzungen sind nach Bedarf, in der Re¬gel vierteljährlich, einzuberufen. Eine Vor-standssitzung muss unverzüglich einberufen werden, wenn ein Mitglied des Vorstandes dies unter Angabe der Gründe verlangt. Die Einberufung der Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden, der die wesentlichen zur Verhandlung kommenden Gegenstände auf der Einladung mitteilen soll. Näheres regelt die Geschäftsordnung für den Vorstand.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder mitwirkt. Er fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Bei Stimmen-gleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3. Beschlüsse sind zu Beweiszwecken ordnungsgemäß zu protokollieren. Die Protokolle sind fortlaufend zu nummerieren. Sie sind von den an der Beratung mitwirkenden Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.
4. Wird über Angelegenheiten der Genossenschaft beraten, die die Interessen eines Vorstandsmitglieds, seines Ehegatten, seiner Eltern, Kinder, Geschwister oder einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen Person berühren, so darf das betreffende Vorstandsmitglied an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen. Das Vorstands-mitglied ist jedoch vor der Beschlussfassung zu hören.


§ 20
Teilnahme an Sitzungen des Aufsichtsrats


Die Mitglieder des Vorstands sind berechtigt, an den Sitzungen des Aufsichtsrats teilzuneh-men, wenn nicht durch besonderen Beschluss des Aufsichtsrats die Teilnahme ausge-schlossen wird. In den Sitzungen des Aufsichtsrats hat der Vorstand die erforderlichen Aus-künfte über geschäftliche Angelegenheiten zu erteilen. Bei der Beschlussfassung des Auf-sichtsrats haben die Mitglieder des Vorstands kein Stimmrecht.


§ 20 a
Gewährung von Krediten


Die Gewährung von Krediten oder von anderweitigen wirtschaftlichen Vorteilen besonderer Art an Mitglieder des Vorstandes, deren Ehegatten, minderjährige Kinder sowie an Dritte, die für Rechnungen einer dieser Personen handeln, bedürfen der Beschlussfassung des Vor-standes und der ausdrücklichen Zustimmung des Aufsichtsrates.


B. Der Aufsichtsrat
§ 21
Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrats


1. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands zu überwachen und sich zu diesem Zweck über die Angelegenheiten der Genossenschaft zu unterrichten. Er kann jederzeit Berichterstattung von dem Vorstand verlangen und selbst oder durch einzelne von ihm zu bestimmende Mitglieder die Bücher und Schriften der Genossenschaft einse-hen, die Bestände des Anlage- und Umlaufvermögens sowie die Schuldposten und sons-tigen Haftungsverhältnisse prüfen.
2. Der Aufsichtsrat hat mindestens einmal im Jahr bei der Aufnahme der Bestände mitzu-wirken und die Bestandslisten zu überprüfen.
3. Der Aufsichtsrat kann zur Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Pflichten aus seiner Mitte Ausschüsse bilden und sich der Hilfe von Sachverständigen, insbeson-dere des zuständigen Prüfungsverbandes, auf Kosten der Genossenschaft bedienen. Soweit der Aufsichtsrat Ausschüsse bildet, bestimmt er, ob diese beratende oder ent-scheidende Befugnis haben; außerdem bestimmt er die Zahl der Ausschussmitglieder. Ein Ausschuss mit Entscheidungsbefugnis muss mindestens aus drei Personen bestehen. Ein Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Für die Beschlussfassung gilt ergänzend § 24.
4. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht (soweit gesetzlich erforder-lich) und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung eines Jahresüberschusses oder für die Deckung eines Jahresfehlbetrages zu prüfen und der Generalversammlung vor Feststellung des Jahresabschlusses darüber Bericht zu erstatten.
5. Der Aufsichtsrat hat an der Besprechung des voraussichtlichen Ergebnisses der gesetz-lichen Prüfung (Schlussbesprechung) teilzunehmen und sich in der nächsten General-versammlung über das Ergebnis dieser Prüfung zu erklären.
6. Einzelheiten über die Erfüllung der dem Aufsichtsrat obliegenden Pflichten regelt die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats. Sie ist vom Aufsichtsrat nach Anhörung des Vor-stands aufzustellen und jedem Mitglied gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen.
7. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Aufsichtsratsmitglieds einer Genossenschaft zu beachten. Sie haben über alle vertraulichen Angaben und Geheimnisse der Genossenschaft sowie der Mitglieder und Kunden, die ihnen durch die Tätigkeit im Aufsichtsrat bekannt geworden sind, Stillschweigen zu bewahren.
8. Die Mitglieder des Aufsichtsrats dürfen keine nach dem Geschäftsergebnis bemessene Vergütung (Tantieme) beziehen. Auslagen können ersetzt werden. Eine Pauschalerstat-tung dieser Auslagen beschließen Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 22 Abs. 1 Buch-stabe (h). Darüber hinausgehende Vergütungen bedürfen der Beschlussfassung der Generalversammlung.


§ 22
Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat


1. Über folgende Angelegenheiten beraten Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam und be-schließen in getrennter Abstimmung:
(a) die Grundsätze der Geschäftspolitik
(b) die Aufnahme, Ausgliederung oder Aufgabe eines Geschäftsbereichs, soweit nicht die Generalversammlung nach § 29 Buchst. l zuständig ist,
(c) der Erwerb, die Belastung und die Veräußerung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie grundstücksgleichen Rechten, die Errichtung von Gebäuden, die Übernahme und die Aufgabe von Beteiligungen, soweit diese Geschäfte außerhalb des satzungsgemäßen ordentlichen Geschäftsverkehrs liegen, sowie der Erwerb und die Aufgabe der Mitgliedschaft bei Genossenschaften - einschließlich der Teilkündigung. Ausgenommen ist der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten zur Rettung eigener Forderungen,
(d) die Abgabe von rechtserheblichen Erklärungen von besonderer Bedeutung, insbe-sondere von solchen Verträgen, durch welche wiederkehrende Verpflichtungen in er-heblichem Umfang für die Genossenschaft begründet werden, sowie über die An-schaffung und Veräußerung von beweglichen Sachen im Wert von mehr als 10.000,00 €,
(e) der Beitritt zu Organisationen, Verbänden und sonstigen Vereinigungen sowie der Austritt bei diesen,
(f) die Festlegung von Termin und Ort der Generalversammlung,
(g) die Ausschüttung einer Rückvergütung (§ 41),
(h) die Festsetzung von Pauschalerstattungen der Auslagen an Mitglieder des Aufsichts-rats gem. § 21 Abs. 8.
2. Gemeinsame Sitzungen werden von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats oder dessen Stellvertreter einberufen. Für die Einberufung gilt § 24 Abs. 4 entsprechend. Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat sind auch erforderlich zur Entgegennahme des Berichts über das voraussichtliche Ergebnis der gesetzlichen Prüfung (Schlussbe-sprechung) und zur Beratung über den schriftlichen Prüfungsbericht.
3. Den Vorsitz in den gemeinsamen Sitzungen führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder dessen Stellvertreter, falls nichts anderes besprochen wird.
4. Vorstand und Aufsichtsrat sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder des Vorstands und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Aufsichtsrats anwesend sind.
5. Ein Antrag ist abgelehnt, wenn er nicht die Mehrheit sowohl in Vorstand als auch im Auf-sichtsrat findet.
6. Beschlüsse sind zu Beweiszwecken in einem gemeinsamen Protokoll festzuhalten; das Ergebnis der getrennten Abstimmungen ist hierbei festzuhalten; ergänzend gelten § 19 Abs. 3 und § 24 Abs. 6 entsprechend.


§ 23
Zusammensetzung und Wahl des Aufsichtsrats


1. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die von der Generalversamm-lung gewählt werden.
2. Bei der Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats muss über jeden einzelnen Kandidaten getrennt abgestimmt werden. Für die Wahl gilt im übrigen § 32.
3. Das Amt eines Aufsichtsratsmitglieds beginnt mit dem Schluss der Generalversammlung, die die Wahl vorgenommen hat, und endet am Schluss der Generalversammlung, die für das dritte Geschäftsjahr nach der Wahl stattfindet. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in welchem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, mitgerechnet. Wiederwahl ist zulässig.
4. Scheiden Mitglieder im Laufe ihrer Amtszeit aus, so besteht der Aufsichtsrat bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung, in der die Ersatzwahlen vorgenommen werden, nur aus den verbleibenden Mitgliedern. Frühere Ersatzwahlen durch eine au-ßerordentliche Generalversammlung sind nur dann erforderlich, wenn die Zahl der Auf-sichtsratsmitglieder unter die gesetzliche Mindestzahl von drei herabsinkt. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Amtsdauer ausgeschiedener Aufsichtsratsmitglieder.
5. Aus dem Vorstand ausgeschiedene Mitglieder können erst in den Aufsichtsrat gewählt werden, wenn sie für ihre gesamte Vorstandstätigkeit entlastet worden sind.


§ 24
Konstituierung, Beschlussfassung


1. Der Aufsichtsrat wählt im Anschluss an jede Wahl aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Sitzungen des Aufsichtsrats werden durch seinen Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle durch dessen Stellvertreter, einberufen. Solange ein Vorsitzender oder ein Stellvertreter nicht gewählt oder beide verhindert sind, werden die Auf-sichtsratssitzungen durch das an Lebensjahren älteste Aufsichtsratsmitglied einberufen.
2. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Stimment-haltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgerechnet. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt; bei Wahlen entscheidet in diesem Fall das Los. § 32 gilt sinn-gemäß.
3. Eine Beschlussfassung ist in dringenden Fällen auch ohne Einberufung einer Sitzung im Wege schriftlicher, fernschriftlicher oder telegrafischer Abstimmung oder durch Telefax zulässig, wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder sein Stellvertreter eine solche Be-schlussfassung veranlasst und kein Mitglied des Aufsichtsrats diesem Verfahren wider-spricht.
4. Die Sitzungen des Aufsichtsrats sollen mindestens vierteljährlich stattfinden. Außerdem hat der Vorsitzende eine Sitzung unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen, sooft dies im Interesse der Genossenschaft nötig erscheint, ebenso wenn es der Vorstand oder mindestens die Hälfte der Aufsichtsratsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Wird diesem Verlangen nicht entsprochen, so können die Antragsteller unter Mitteilung des Sachverhalts selbst den Aufsichtsrat einberufen.
5. Die Beschlüsse des Aufsichtsrats sind zu Beweiszwecken ordnungsgemäß zu protokol-lieren. Die Protokolle sind fortlaufend zu nummerieren. Sie sind von mindestens zwei Sit-zungsteilnehmern zu unterzeichnen und mit den sonstigen Unterlagen bei der Genos-senschaft aufzubewahren.
6. Wird über die Angelegenheiten der Genossenschaft beraten, die die Interessen eines Aufsichtsratsmitglieds, seines Ehegatten, seiner Eltern, Kinder, Geschwister oder einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen Person berühren, so darf das betref-fende Aufsichtsratsmitglied an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen. Das Auf-sichtsratsmitglied ist jedoch vor der Beschlussfassung zu hören.


C. Die Generalversammlung
§ 25
Ausübung der Mitgliedsrechte


1. Die Mitglieder üben ihre Rechte in den Angelegenheiten der Genossenschaft in der Ge-neralversammlung aus. Sie sollen ihre Rechte persönlich ausüben.
2. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
3. Geschäftsunfähige, beschränkt Geschäftsfähige sowie juristische Personen und Perso-nengesellschaften üben ihr Stimmrecht durch den gesetzlichen Vertreter bzw. zur Vertre-tung berechtigten Gesellschafter aus.
4. Mitglieder oder deren gesetzliche Vertreter bzw. zur Vertretung ermächtigte Gesellschaf-ter können sich durch Bevollmächtigte vertreten lassen (§ 43 Abs. 5 Genossenschafts-gesetz). Mehrere Erben eines verstorbenen Mitglieds (§ 7) können das Stimmrecht nur durch einen gemeinschaftlichen Bevollmächtigten ausüben. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitglieder vertreten. Bevollmächtigte können nur Mitglieder der Ge-nossenschaft, Ehegatten, Eltern, Kinder oder Geschwister eines Mitglieds sein oder müssen zu dieser in einem Organ- oder Anstellungsverhältnis stehen. Personen, an die die Mitteilung über den Ausschluss abgesandt ist (§ 9 Abs. 5), können nicht bevollmächtigt werden.
5. Stimmberechtigte gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte müssen ihre Vertretungs-befugnis auf Verlangen des Versammlungsleiters schriftlich nachweisen.
6. Niemand kann für sich oder einen anderen das Stimmrecht ausüben, wenn darüber Be-schluss gefasst wird, ob er oder das vertretene Mitglied zu entlasten oder von einer Ver-bindlichkeit zu befreien ist, oder ob die Genossenschaft gegen ihn oder das vertretene Mitglied einen Anspruch geltend machen soll. Er ist jedoch vor der Beschlussfassung zu hören.


§ 26
Frist und Tagungsort


1. Die ordentliche Generalversammlung hat innerhalb der ersten 6 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres stattzufinden.
2. Außerordentliche Generalversammlungen können nach Bedarf einberufen werden.
3. Die Generalversammlung findet am Sitz der Genossenschaft statt, sofern nicht Vorstand und Aufsichtsrat gem. § 22 Abs. 1 Buchst. f einen anderen Tagungsort festlegen.


§ 27
Einberufung und Tagesordnung


1. Die Generalversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Der Aufsichtsrat ist zur Einberufung berechtigt und verpflichtet, wenn hierfür ein gesetzlicher oder satzungsmä-ßiger Grund vorliegt oder wenn dies im Interesse der Genossenschaft erforderlich ist, namentlich auf Verlangen des Prüfungsverbandes.
2. Die Mitglieder der Genossenschaft können in einem von ihnen unterzeichneten Antrag unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung einer außerordentlichen Ge-neralversammlung verlangen. Hierzu bedarf es der Unterschriften von mindestens einem Zehntel der Genossenschaftsmitglieder.
3. Die Generalversammlung wird durch unmittelbare Benachrichtigung sämtlicher Mitglieder einberufen unter Einhaltung einer Frist von mindestens vierzehn Tagen, die zwischen dem Tage des Zugangs (Abs. 7) der Einberufung und dem Tage der Generalversammlung liegen muss. Bereits bei der Einberufung sollen die Gegenstände der Beschlussfassung bekannt gegeben werden.
4. Die Tagesordnung wird von demjenigen festgesetzt, der die Generalversammlung einbe-ruft. Mitglieder der Genossenschaft können in einem von ihnen unterzeichneten Antrag unter Angabe der Gründe verlangen, dass Gegenstände zur Beschlussfassung in der Generalversammlung angekündigt werden; hierzu bedarf es der Unterschriften von min-destens einem Zehntel der Genossenschaftsmitglieder.
5. Über Gegenstände, deren Verhandlung nicht so rechtzeitig angekündigt ist, dass min-destens drei Tage zwischen dem Zugang der Ankündigung (Abs. 7) und dem Tage der Generalversammlung liegen, können Beschlüsse nicht gefasst werden, hiervon sind je-doch Beschlüsse über den Ablauf der Versammlung sowie über Anträge auf Berufung einer außerordentlichen Generalversammlung ausgenommen.
6. Zu Anträgen und Verhandlungen ohne Beschlussfassung bedarf es keiner Ankündigung.
7. In den Fällen der Absätze 3 und 5 gelten die Mitteilungen als zugegangen, wenn sie zwei Werktage vor Beginn der Frist zur Post gegeben worden sind.


§ 28
Versammlungsleitung


Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder sein Stellvertreter (Versammlungsleiter). Durch Beschluss der Generalversammlung kann der Vorsitz einem Mitglied des Vorstands, des Aufsichtsrats, einem anderen Mitglied der Genos-senschaft oder einem Vertreter des Prüfungsverbandes übertragen werden. Der Versamm-lungsleiter ernennt einen Schriftführer und erforderlichenfalls Stimmzähler.


§ 29
Gegenstände der Beschlussfassung


Die Generalversammlung beschließt über die im Genossenschaftsgesetz und in dieser Sat-zung bezeichneten Angelegenheiten, insbesondere über
(a) Änderung der Satzung,
(b) Umfang der Bekanntgabe des Prüfungsberichts
(c) Feststellung des Jahresabschlusses, Verwendung des Jahresüberschusses oder Deckung des Jahresfehlbetrages,
(d) Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats,
(e) Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstandes sowie Festsetzung einer Ver-gütung an den Aufsichtsrat im Sinne von § 21 Abs. 8,
(f) Widerruf der Bestellung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats,
(g) Ausschluss von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern aus der Genossenschaft,
(h) Verfolgung von Regressansprüchen gegen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wegen ihrer Organstellung,
(i) Austritt aus genossenschaftlichen Verbänden, Zentralen und Vereinigungen,
(j) Verschmelzung der Genossenschaft sowie über sonstige Angelegenheiten, für die nach dem Umwandlungsgesetz ein Beschluss der Generalversammlung erforderlich ist,
(k) Aufnahme und Ausgliederung oder Aufgabe eines Geschäftsbereichs, der den Kernbe-reich der Genossenschaft berührt,
(l) Auflösung der Genossenschaft,
(m) Fortsetzung der Genossenschaft nach beschlossener Auflösung.
(n) Festsetzung der Beschränkungen bei Kreditgewährungen gemäß § 49 des GenG durch den Vorstand mit Genehmigung des Aufsichtrates.


§ 30
Mehrheitserfordernisse


1. Die Beschlüsse der Generalversammlung bedürfen der einfachen Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen, soweit nicht das Ge¬setz oder diese Satzung eine größere Mehr-heit vorschreibt.
2. Eine Mehrheit von drei Vierteln der gültig abgegebenen Stimmen ist insbesondere in folgenden Fällen erforderlich:
(a) Änderung der Satzung
(b) Aufnahme, Ausgliederung oder Aufgabe eines Geschäftsbereiches, der den Kernbe-reich der Genossen¬schaft berührt,
(c) Widerruf der Bestellung von Mitgliedern des Vorstands mit Ausnahme des in § 40 des Genossenschaftsgesetzes geregelten Falles sowie von Mitgliedern des Aufsichtsrats,
(d) Ausschluss von Mitgliedern des Vorstandes oder Aufsichtsrats aus der Genossen-schaft,
(e) Austritt aus genossenschaftlichen Verbänden und Zentralen sowie sonstiger Vereini-gungen,
(f) Verschmelzung der Genossenschaft sowie bei sonstigen Angelegenheiten, für die nach dem Umwandlungsgesetz ein Beschluss der Generalversammlung erforderlich ist,
(g) Auflösung der Genossenschaft,
(h) Fortsetzung der Genossenschaft nach beschlossener Auflösung.
3. Ein Beschluss über die Änderung der Rechtsform bedarf der Mehrheit von neun Zehnteln der gültig abgegebenen Stimmen. Bei der Beschlussfassung über die Auflösung sowie die Änderung der Rechtsform müssen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus zwei Drittel aller Mitglieder in einer nur zu diesem Zweck einberufenen Generalversammlung anwesend oder vertreten sein. Wenn diese Mitgliederzahl in der Versammlung, die über die Auflösung oder über die Änderung der Rechtsform beschließt, nicht erreicht ist, kann jede weitere Versammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder in-nerhalb desselben Geschäftsjahres über die Auflösung beschließen.
4. Vor der Beschlussfassung über die Verschmelzung, Auflösung oder Fortsetzung der aufgelösten Genossenschaft sowie die Änderung der Rechtsform ist der Prüfungsverband zu hören. Ein Gutachten des Prüfungsverbandes ist vom Vorstand rechtzeitig zu beantragen und in der Generalversammlung zu verlesen.
5. Eine Mehrheit von neun Zehntel der gültig abgegebenen Stimmen ist erforderlich für eine Änderung der Satzung, durch die eine Verpflichtung der Mitglieder zur Inanspruchnahme von Einrichtungen oder anderen Leistungen der Genossenschaft oder zur Leistung von Sachen oder Diensten eingeführt oder erweitert wird.
6. Die Absätze 3 und 5 können nur unter den in Absatz 3 genannten Voraussetzungen ge-ändert werden.


§ 31
Entlastung


1. Ein Mitglied kann das Stimmrecht nicht ausüben, wenn darüber Beschluss gefasst wird, ob es zu entlasten ist.
2. Über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat ist getrennt abzustimmen. Hierbei haben weder die Mitglieder des Vorstands noch des Aufsichtsrats ein Stimmrecht.


§ 32
Abstimmungen und Wahlen


1. Abstimmungen und Wahlen werden mit Handzeichen oder mit Stimmzetteln durchgeführt. Sie müssen durch Stimmzettel erfolgen, wenn der Vorstand, der Aufsichtsrat oder mindestens der vierte Teil der bei der Beschlussfassung hierüber gültig abgegebenen Stimmen es verlangt.
2. Bei der Feststellung des Stimmenverhältnisses werden nur die gültig abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen gezählt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht be-rücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen entscheidet in diesen Fällen das Los. Für jeden zu wählenden Kandidaten kann jeweils nur eine Stimme abgegeben werden.
3. Wird eine Wahl mit Stimmzetteln durchgeführt, so hat jeder Wahlberechtigte so viele Stimmen, wie Mandate zu vergeben sind. Der Wahlberechtigte bezeichnet auf dem Stimmzettel die vorgeschlagenen Kandidaten, denen er seine Stimme geben will. Gewählt sind die Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten.
4. Wird eine Wahl mit Handzeichen durchgeführt, so ist für jedes zu vergebende Mandat ein besonderer Wahlgang erforderlich. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält kein Kandidat im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit, so wird eine Stichwahl zwischen jeweils den beiden Kandidaten durchgeführt, die die meisten Stimmen erhalten haben. In diesem Fall ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen erhält.
5. Der Gewählte hat unverzüglich der Genossenschaft gegenüber zu erklären, ob er die Wahl annimmt.


§ 33
Auskunftsrecht


1. Jedem Mitglied ist auf Verlangen in der Generalversammlung Auskunft über Angelegen-heiten der Genossenschaft zu geben, soweit es zur sachgemäßen Beurteilung des Ge-genstandes der Tagesordnung erforderlich ist. Die Auskunft erteilt der Vorstand oder der Aufsichtsrat.
2. Die Auskunft darf verweigert werden, soweit
(a) die Erteilung der Auskunft nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet ist, der Genossenschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zuzufügen,
(b) die Fragen steuerliche Wertansätze oder die Höhe einzelner Steuern betreffen,
(c) die Erteilung der Auskunft strafbar wäre oder eine gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Geheimhaltungspflicht verletzt würde,
(d) das Auskunftsverlangen die persönlichen oder geschäftlichen Verhältnisse eines Drit-ten betrifft,
(e) die Verlesung von Schriftstücken zu einer unzumutbaren Verlängerung der General-versammlung führen würde,
(f) sich die Frage auf die Einkaufsbedingungen der Genossenschaft oder deren Kalkula-tionsgrundlagen bezieht.


§ 34
Versammlungsniederschrift


1. Die Beschlüsse der Generalversammlung sind zu Beweiszwecken ordnungsgemäß zu protokollieren.
2. Die Niederschrift soll spätestens innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Dabei sollen Ort und Tag der Versammlung, Name des Versammlungsleiters sowie Art und Ergebnis der Abstimmungen und die Feststellungen des Versammlungsleiters über die Beschlussfas-sung angegeben werden. Die Niederschrift muss von dem Versammlungsleiter, dem Schriftführer und den Vorstandsmitgliedern, die an der Generalversammlung teilgenom-men haben, unterschrieben werden. Ihr sind die Belege über die Einberufung als Anlagen beizufügen.
3. Wird eine Änderung der Satzung beschlossen, die einen der in § 16 Abs. 2 Ziffer 2 bis 5, Abs. 3 des Genossenschaftsgesetzes aufgeführten Gegenstände oder eine wesentliche Änderung des Gegenstandes des Unternehmens betrifft, so ist der Niederschrift außer-dem ein Verzeichnis der erschienenen oder vertretenen Mitglieder und der Vertreter von Mitgliedern beizufügen.
4. Die Niederschrift ist mit den dazugehörigen Anlagen aufzubewahren. Die Einsichtnahme ist jedem Mitglied der Genossenschaft zu gestatten.

§ 35
Teilnahme des Verbandes

Vertreter des Prüfungsverbands und der genossenschaftlichen Spitzenverbände sind be-rechtigt, an jeder Generalversammlung teilzunehmen und jederzeit das Wort zu ergreifen.
IV. EIGENKAPITAL UND HAFTSUMME
§ 36
Geschäftsanteil und Geschäftsguthaben

1. Der Geschäftsanteil beträgt 100,00 €.
2. Der Geschäftsanteil ist sofort voll einzuzahlen.
3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich mit mindestens 1 Geschäftsanteil an der Genossen-schaft zu beteiligen.
4. Ein Mitglied kann sich über die Pflichtanteile hinaus mit weiteren Geschäftsanteilen betei-ligen. Für die Einzahlung gilt Absatz 2 entsprechend.
5. Die auf den / die Geschäftsanteil(e) geleisteten Einzahlungen zuzüglich sonstiger Gut-schriften und abzüglich zur Verlustdeckung abgeschriebener Beträge bilden das Ge-schäftsguthaben eines Mitglieds.
6. Das Geschäftsguthaben darf, solange das Mitglied nicht ausgeschieden ist, von der Ge-nossenschaft nicht ausgezahlt, nicht aufgerechnet oder im geschäftlichen Betrieb der Genossenschaft als Sicherheit verwendet werden. Eine geschuldete Einzahlung darf nicht erlassen werden; gegen diese kann das Mitglied nicht aufrechnen.
7. Die Abtretung oder Verpfändung des Geschäftsguthabens an Dritte ist unzulässig und der Genossenschaft gegenüber unwirksam. Eine Aufrechnung des Geschäftsguthabens durch das Mitglied gegen seine Verbindlichkeiten gegenüber der Genossenschaft ist nicht gestattet. Für das Auseinandersetzungsguthaben gilt § 10.

§ 37
Gesetzliche Rücklage

1. Die gesetzliche Rücklage dient zur Deckung von Bilanzverlusten.
2. Sie wird gebildet durch eine jährliche Zuweisung von mindestens 20 Prozent des Jahre-süberschusses zuzüglich eines eventuellen Gewinnvortrages bzw. abzüglich eines even-tuellen Verlustvortrages, solange die Rücklage 20 Prozent der Bilanzsumme nicht er-reicht.
3. Über die Verwendung der gesetzlichen Rücklage beschließt die Generalversammlung.

§ 37 a
Nachschusspflicht
Eine Nachschusspflicht der Mitglieder besteht nicht.

V. RECHNUNGSWESEN
§ 38
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr der Genossenschaft ist das Kalenderjahr.
§ 39
Jahresabschluss und Lagebericht

1. Der Vorstand hat innerhalb von fünf Monaten nach Ende des Geschäftsjahres den Jah-resabschluss und den Lagebericht (soweit gesetzlich erforderlich) für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen.
2. Der Aufsichtsrat hat bei der Aufnahme und Prüfung der Bestände mitzuwirken.
3. Der Vorstand hat den Jahresabschluss sowie ggf. den Lagebericht unverzüglich dem Aufsichtsrat und sodann mit dessen Bemerkungen der Generalversammlung zur Fest-stellung des Jahresabschlusses vorzulegen.
4. Jahresabschluss und ggf. Lagebericht nebst dem Bericht des Aufsichtsrats sollen min-destens eine Woche vor der Generalversammlung in den Geschäftsräumen der Genos-senschaft oder an einer anderen bekanntzumachenden Stelle zur Einsicht der Mitglieder ausgelegt oder ihnen sonst zur Kenntnis gebracht werden.
5. Der Bericht des Aufsichtsrats über seine Prüfung des Jahresabschlusses und ggf. des Lageberichts ist der ordentlichen Generalversammlung zu erstatten.
6. Der Jahresabschluss und ggf. der Lagebericht sind dem zuständigen Prüfungsorgan mit den von ihm geforderten Nachweisen unverzüglich einzureichen.

§ 40
Genossenschaftliche Rückvergütung

1. Vorstand und Aufsichtsrat beschließen vor Erstellung der Bilanz, welcher Teil des Über-schusses als genossenschaftliche Rückvergütung ausgeschüttet wird. Dabei ist auf einen angemessenen Jahresüberschuss Bedacht zu nehmen. Auf die von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossene Rückvergütung haben die Mitglieder einen Rechtsanspruch.
2. Bis zur Volleinzahlung des Geschäftsanteils wird die dem Mitglied gewährte genossen-schaftliche Rückvergütung zu 50 % den Geschäftsguthaben gutgeschrieben, soweit nicht die Generalversammlung einen anderen Prozentsatz beschließt.
§ 41
Verwendung des Jahresüberschusses

Über die Verwendung des Jahresüberschusses beschließt die Generalversammlung; er kann, soweit er nicht der Rücklage (§ 37) zugeführt oder zu anderen Zwecken verwendet wird, an die Mitglieder nach dem Verhältnis ihrer Geschäftsguthaben am Schluss des vor-hergegangenen Geschäftsjahres verteilt werden. Bei der Gewinnverteilung sind zusätzlich die im abgelaufenen Geschäftsjahr auf den Geschäftsanteil geleisteten Einzahlungen vom ersten Tag des auf die Einzahlung folgenden Kalenderhalbjahres an zu berücksichtigen. Der auf die Mitglieder entfallende Teil des Gewinns wird dem Geschäftsguthaben solange zugeschrieben, bis der Geschäftsanteil erreicht oder ein durch Verlust vermindertes Geschäftsguthaben wieder ergänzt ist.



§ 42
Deckung eines Jahresfehlbetrages

1. Über die Deckung eines Jahresfehlbetrages beschließt die Generalversammlung.
2. Soweit ein Jahresfehlbetrag nicht auf neue Rechnung vorgetragen wird, ist er durch die gesetzliche Rücklage oder durch Abschreibung von den Geschäftsguthaben der Mitglie-der oder durch beides zugleich zu decken.
3. Werden die Geschäftsguthaben zur Verlustdeckung herangezogen, so wird der auf das einzelne Mitglied entfallende Verlustanteil nach dem Verhältnis der übernommenen oder der satzungsgemäß zu übernehmenden Geschäftsanteile aller Mitglieder bei Beginn des Geschäftsjahres, in dem der Verlust entstanden ist, berechnet.

VI. LIQUIDATION
§ 43

Nach der Auflösung erfolgt die Liquidation der Genossenschaft. Für die Verteilung des Ver-mögens der Genossenschaft ist das Gesetz mit der Maßgabe anzuwenden, dass Über-schüsse nach dem Verhältnis der Geschäftsguthaben an die Mitglieder verteilt werden.

VII. BEKANNTMACHUNGEN
§ 44

1. Die Bekanntmachungen der Genossenschaft werden unter ihrer Firma im ”Mitteilungsblatt des Flecken Nörten-Hardenberg”, der Jahresabschluss wird, sofern er zu veröffentlichen ist, im ”Amtsblatt des Landkreises Northeim” veröffentlicht. Darüber hinaus sind die Jah-resabschlüsse der Genossenschaft im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
2. Bei der Bekanntmachung sind die Namen der Personen anzugeben, von denen sie aus-geht.
3. Ist die Bekanntmachung in einem der in Absatz 1 genannten Blätter unmöglich, so erfol-gen die Veröffentlichungen bis zur Bestimmung anderer Bekanntmachungsorgane im Bundesanzeiger.


VIII. GERICHTSSTAND
§ 45

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Mitglied und der Genossenschaft aus dem Mitgliedsverhältnis ist das Amtsgericht oder das Landgericht, das für den Sitz der Ge-nossenschaft zuständig ist.
IX. MITGLIEDSCHAFTEN
§ 46

Die Genossenschaft ist Mitglied des Genossenschaftsverbandes Norddeutschland e.V. Hannover.
Diese Satzung, mit denen in § 2 Abs. 1 und 2 sowie § 27 Abs. 3 vorgenommenen Änderungen, wurde in den Mitgliederversammlungen am 28. Juli 2010 einstimmig angenommen.


Nörten-Hardenberg, den 06. Juli 2011
 

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