Willkommen beim Hallenbad Nörten-Hardenberg
Willkommen beim Hallenbad Nörten-Hardenberg

Die neuen Aqua-Cycling-Kurse beginnen:

Mittwochs - am 28.09.2016

(Hinweis: die Mittwochkurse sind bereits ausgebucht)

Freitags - am 19.08.2016

Samstags am 6.8.2016 und am 15.10.2016

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Ansprache der Vorsitzenden der Hallenbad-Genossenschaft Theresia Asselmeyer zum 10- jährigen Jubiläum am 3. September 2015

Liebe Hallenbad-Freundinnen und –Freunde,

sehr geehrte Gäste,

 

In Nörten-Hardenberg haben vor 40 Jahren viele engagierte Menschen erfolgreich für die Errichtung eines Hallenbads gekämpft. Das war damals richtig mutig, sehr visionär und klug vorausgedacht - entsprach es doch damals schon der heute immer wichtiger werdenden Einsicht, dass das Schwimmen von Kind an bis ins hohe Alter eine wichtige Bewegungs- und gesunde Sportart ist.

So war das Hallenbad jahrzehntelang im Bewusstsein vieler Bürger eine bedeutsame, gleichwohl selbstverständliche Einrichtung der Kommune.

Wie wir schmerzlich lernen mussten, gehört es auch zur Realität, dass scheinbar Selbstverständlichkeiten nicht selbstverständlich sein müssen. Vielerorts müssen wir feststellen, dass ‘öffentliche Güter‘, wie Kultur, Sport, Bildung, Gesundheit, nicht problemlos vom Staat allein vorgehalten werden können – so auch in Nörten-Hardenberg: Nach Abwägung vieler Argumente wurde 2002 mehrheitlich die Schließung des Hallenbads entschieden.

30 Jahre nach der Hallenbad-Gründung mussten sich nun die Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nörten-Hardenberg und Umgebung mit der Irritation auseinandersetzen „Das Hallenbad ist zu“.

Im Nachhinein betrachtet kann man schon fragen: Musste eigentlich erst das Hallenbad geschlossen werden, bevor sich hinreichend viel zivil-gesellschaftliche Energie zum Erhalt bzw. zur Wieder-Inbetriebnahme mobilisieren lässt?. Scheinbar ist es so: Was uns fehlt, wissen wir erst, wenn wir etwas nicht mehr haben.

 

Wie auch immer: In Nörten-Hardenberg wurde in Sachen Hallenbad eine Wende organisiert – eine Wende mit einem ganz klaren Ziel: Das Hallenbad wieder zu öffnen. Zu dem Zeitpunkt wusste noch keiner, wie das geht. Aber: Bei dem vielen Hin und Her war eines klar und beständig: Das Ziel und die Entschiedenheit, dafür zu arbeiten!

Vielleicht hatten wir auch noch - viele werden das erinnern - den heute gern zitierten Weckruf von Roman Herzog in den Knochen, der im Zusammenhang mit seinem so beschworenen „Aufbruch ins 21. Jahrhundert“ 1997 in Berlin unser aller Trägheit kritisierte und an uns alle appellierte:

Uns fehlt die Bereitschaft, Risiken einzugehen, eingefahrene Wege zu verlassen,

Neues zu wagen. Schaffen wir das Mögliche. Jetzt oder nie!

Durch Deutschland muss ein Ruck gehen…..

 

Was damals in Nörten-Hardenberg passierte, war sicherlich mit dem Appell von Roman Herzog gemeint: Wir wollten das Mögliche schaffen, und dafür es war sicherlich ausgesprochen intelligent und zielorientiert, sich an einen Tisch‘ setzten, um sich für eine zentrale Vision zu engagieren:

„Zu Nörten-Hardenberg gehört das Hallenbad –

weil:

Alle Kinder und Jugendliche sollen schwimmen lernen –

und täglich schwimmen gehen können ist ein ‚hohes Gut’!

 

Dafür waren jetzt nicht mehr nur Ratsherren, Verwaltungsausschuss-Mitglieder oder andere Kommunalvertreter, sondern der ganze Querschnitt engagierter Leute am Tisch: Optimisten, Visionäre und Träumer ebenso wie Skeptiker, die sogenannten Bedenkenträger und Kritiker, es gab Förderer, Engagierte und Phantasievolle, aber eben auch die erfahrenen Bänker, Politiker, Verwaltungs- und Organisationsachleute.

Sie alle setzten sich an einen Tisch, um zunächst mit einer Fördervereins-Gründung auf unkonventionelle und originelle Weise nach einer schnellen Lösung zu suchen.

Als einzusehen war, dass ein Förderverein allein kein Betreiber-Modell sein kann, war gefragt, worauf es auch im richtigen Leben ankommt: Bei Hemmnissen und Widrigkeiten dran zubleiben – deutlicher: nicht ‚Hinzuschmeißen‘.

Ob es Intuition, Glück oder Fügung war, dass - wie ‚Phönix aus der Asche’ - auf einmal die Genossenschafts-Idee ‚in unsere Köpfe‘ kam - das ist aus heutiger Sicht ja eigentlich auch egal. Die Genossenschaftsform kann eine vielversprechende Organisationsform sein, um seriös, glaubwürdig und vor allem potent und nachhaltig über diesen Weg die Betriebsführung des Hallenbads zu organisieren.

Und dazu kam der Einmaligkeits-Nimbus: Wir wären die erste Hallenbad-Genossenschaft in Deutschland! In Nörten-Hardenberg!

 

Und dann ging’s Schlag auf Schlag: So weiter, wie bisher? Oder ein neues Profil?

Schnell wurde klar: Unser Hallenbad verfolgt ein anderes Profil als Badeparadiese, Badelandschaften, wellness-Oasen, wellness-Center und Erlebnisparks….

Wir wollen unser Hallenbad – ein attraktives Sportbad mit einem gesundheitsförderlichen und familienfreundlichen Akzent erhalten – in einer wellnessorientierten Umgebung.

 

Heute wissen wir, wie wegweisend alles das war. Und wir sind auch dankbar, dass zu unserem Hallenbad -Alltag heute auch gehört, dass die Nutzungszahlen ermutigend und dadurch die Einnahmen stabil sind – und das ermöglicht uns, erhebliche Investitionen zum Erhalt und zur Modernisierung des Gebäudes durchzuführen.

Wie nachhaltig das ist, erkennen Sie auch daran, dass darunter wirksame Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieerzeugung sind. Lassen Sie mich dazu mal die Meilensteine erwähnen, die zu den letzten 10 Betriebsjahren gehören:

- die Schaffung eines eigenen Gas- und Stromanschlusses,

- die Installation eines Blockheizkraftwerkes,

- einer Photovoltaikanlage

- und von Pufferspeichern für Warmwasser,

- die Erneuerung der Damen- und Herrenduschen,

- die Sanierung der Decken in der Schwimmhalle und im Foyer mit zusätzlicher Wärmedämmung,

- der Einsatz energiesparender Leuchtmittel,

- die Schaffung einer modernen Hard- und Software für eine wirtschaftliche Betriebsführung

- und die Schaffung von Einstellplätzen für Wohnmobile mit Versorgungsstation für Strom  und Wasser .

Schönheitsreparaturen und Sanierung passieren immer in der  Sommerpause: z.B.

- erfolgte die Erneuerung von Wand- und Bodenfliesen,

- diverse Sanierungsmaßnahmen und Malerarbeiten wurden durchgeführt,

- turnusmäßig wird die Hallenbad-typische Technik gepflegt und ggf. erneuert, wie Pumpen, Schieber  und Einrichtungen der Mess- und Regeltechnik.

Weitere zukünftige technische Maßnahmen und innovative Investitionen, u.a. zur noch weitergehenden Energieeinsparung, sind bereits in den Köpfen der Verantwortlichen verankert.

 

Sie können noch ein paar Zahlen vertragen, oder?

Wöchentlich, d.h. an 7 Tagen, wird das Bad 136 Stunden genutzt. Diese Stunden setzten sich zusammen aus

  • Baby-, Erwachsenen-, Frühschwimmen und dem öffentlichen Badebetrieb.
  • Darüber hinaus nutzen wöchentlich 2 Kindergärten,  9 Schulen und 11 Vereine unser Bad.
  • Und in Ergänzung dazu werden wöchentlich 22 Kurs-Angebote von unseren Besuchern gebucht. Dabei handelt es sich um Präventions,- Therapie-, und Geburtsvorbereitungskurse, Aqua-Fitness,- Aqua-Biking,- Aqua-Jogging-Angebote und so Exoten wie Aqua-Orientale.
  • Desweiteren gibt’s Schwimmkurse für Kinder und Kindergeburtstagsfeiern mit Animation.
  • Und neu ist, dass aktuell die Frühschwimmen-Zeiten erweitert sind: So können die aktiven Frühschwimmer ab 6 Uhr in der Frühe  dienstags, mittwochs und donnerstags Ihre Bahnen ziehen, also schon 30 Min. früher - der Mittwoch ist neu hinzugekommen.
  • Mit Blick auf Familien mit Kindern planen wir Familienkarten anzubieten – und: Gern möchten wir in den Schulferien - Ostern und Herbst - auch vormittags das Bad für den öffentlichen Badebetrieb öffnen.

 

Durch Nörten-Hardenberg ging wirklich ein Ruck!“ hätte Roman Herzog anerkennend gesagt! Das hat dann quasi sein Nachfolger Horst Köhler übernommen, als er unser Modell, die Hallenbadgenossenschaft in Nörten-Hardenberg, im September 2007 im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs ‚Land der Ideen‘ ausgezeichnete. Viele der hier Anwesenden waren dabei!

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

in Nörten-Hardenberg ein Hallenbad zu haben, diese damalige Vision ist zu einer tragfähigen Mission geworden. Diese Herausforderung hat sehr viel bewirkt – hat vielen Mut gemacht und – was nicht unwichtig ist – dieses Projekt hat auch aus vielen sich bis dahin unbekannten Bürgern Freunde und Freundinnen werden lassen, und, was mich besonders freut, dass auch aus vielen einstigen Skeptiker richtig aktive Mitstreiter und Mitstreiterinnen geworden sind, die sich mit unermüdlichem Einsatz für diesen Hallenbad-Erfolg eingesetzt haben.

 

Zum Schluss, wie es sich ja auch gehört, möchte ich den Dank, den Gudrun Borchers so treffend an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter und Förderer formuliert  hat, aufgreifen. Erlauben Sie mir bitte, noch einen Dank hinzufügen – einen Dank an unseren Aufsichtsrat für die bisher ein Jahrzehnt lange kompetente Unterstützung und stets weitsichtige Beratung und Begleitung.

Und: Mit Blick auf die Gesamtgeschichte des Hallenbades erlauben Sie mir auch noch jene beiden Persönlichkeiten dankend zu erwähnen, die sich von der Phase der Errichtung bis in die Erhaltungsphase hinein weit über das übliche Maß hinaus engagiert haben: Zum einen erwähne ich den verehrten, kürzlich verstorbenen Werner Borchers und zum anderen unseren geschätzten Heinz-Werner Radeck.

 

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

liebe Freunde des Hallenbads, verehrte Gäste!

 

Das 10jährige Hallenbad-Jubiläum ist für uns alle ein großer Grund zur Freude, ein wirklicher Anlass, das den wir alle stolz sein können.

Ich verbinde dieses Jubiläum mit dem Wunsch, nicht nachzulassen, gemeinsam das Hallenbad in Nörten-Hardenberg zu sichern, zu hegen und zu pflegen.

 

Herzlichen Dank!

 

Kontakt:

Hallenbad Nörten-Hardenberg

An der Bünte 4

37176 Nörten-Hardenberg

 

Telefon: 05503/804884

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